Vorstandsmitglieder

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Martha Beéry

Die Darstellung der Frauen und deren Auswirkung (Vorbildfunktion) auf die einzelnen Schicksale ist mein Lebensthema. Ich habe dies in Radiosendungen,  in der Zeitung und in einem Theaterstück aufgezeigt und in einer Ausbildung in gestaltender Therapie vertieft. Weitergebildet zur Fachfrau für Gedächtnis erkannte ich bald, dass es mehr braucht, um das Thema ins Bewusstsein der  Gesellschaft zu rücken, damit die Entwicklung des Gleichstellungsgedankens weitergeführt werden kann. So entstand die IG Frau und Museum. Meine Lebenserfahrung, meine Kenntnisse  und meine Engagements in der Frauenbewegung kann ich hier einbringen. Ich tue das mit Begeisterung und auch mit Herzblut. 


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Heidi Witzig

Ich bin Historikerin mit dem Schwerpunkt Frauen – und Alltagsgeschichte. Die Frage nach der Präsenz der Frauen in der Öffentlichkeit, nach Weiblichkeitsidealen und nach der Rolle der darstellenden Künste in der Verbreitung von Frauenbildern ist für mich Forschungsgebiet wie auch eine Herzensangelegenheit. In der IG Frau und Museum kann ich meine Interessen und Fähigkeiten einbringen und anderen Frauen Wissen und Selbstermächtigung ermöglichen.


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Sabine August

Durch die bewusst eingenommene Gender-Perspektive betrachte ich Museen nicht mehr als Kultur- und Bildungsstätten, die „objektive“ Wahrheiten produzieren und darstellen. Die Erkenntnisse, die wir durch den „weiblichen Blick“ erhalten, fliessen sowohl in meine Arbeit als Kuratorin als auch in mein Engagement für die Sichtbarmachung der Frauen und Geschlechterverhältnisse in öffentlichen Räumen.


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Barbla Jäger

Ich habe meine Leidenschaft für Frauenfragen während meines  Studiums (Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Frauenforschung)  in Bielefeld (Deutschland) entdeckt. In einer feministisch  hochaufgeladenen Zeit - die 68er Jahre und deren Folgezeiten – konnte ich mein Wissen ausbauen und in einer Praxistätigkeit für psychosoziale Beratungen wie in Lehrtätigkeiten im Frauenstudium der Universität Bielefeld ausleben. Ich habe mich mit Freude auf die Tätigkeiten in der IG "Frau und Museum" eingelassen und würde dies gerne noch einige Jahre weiterhin tun. 


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Marlise Cramer Hug

Ich bin Buchhalterin und kümmere mich in der IG Frau + Museum um die Finanzen. Mit meiner Arbeit im Vorstand der IG kann ich diesen unterstützen und entlasten und sicherstellen, dass die „Zahlen“ stimmen. Ebenfalls als Buchhalterin arbeite ich für die Frauenzentrale St. Gallen in einem 50%-Pensum. Neben den Zahlen kümmere ich mich um ein grosses Haus mit grossem Garten und bin Mutter von drei erwachsenen Kindern.


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Iris Blum

Was bin ich? Eine leidenschaftliche Historikerin mit "Gender-Blick". Dieses lustvolle und widerständige Sehen haben mir Frauen wie Heidi Witzig und Beatrice Ziegler beigebracht. Den schielenden Blick wende ich in meinen Berufsfeldern täglich an: Sei es beim Archivieren von Familienfotos, beim Schreiben von Texten, beim Inventarisieren von Säbeln - oder beim aktiven Sammeln von Protestobjekten: Ein Pussyhat gehört zum kulturellen Erbe. Kein Sammeln, Bewahren und Vermitteln ohne die Kategorie Geschlecht.