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2017 ein Ausblick  

Der Schwerpunkt unserer Arbeit 2017 ist die Teilnahme am Projekt „Iigfädlet“. Dies mit der Gestaltung eines Raumes im Museum Prestegg, Altstätten zum Thema: „Frauen in der Stickerei im Rheintal“ und zwei entsprechenden Rahmenveranstaltungen. Dabei entwickeln wir auch die Herangehensweise an ein Thema aus Frauensicht. Nach der Ausstellung wird sich die Frage stellen, wie unser Ausstellungsteil weiter „bestehen“ könnte, wie wir ihn, vielleicht auch in anderen Zusammenhängen, weiterhin präsentieren können.

Entwicklung eine Führung „mit Genderblick“

Wir arbeiten weiter am Projekt „Entwicklung eines Modells einer Führung mit Genderblick“. Man könnte es auch „Gleichstellungsblick“ nennen. Eine erste Testführung möchten wir wenn möglich 2018 im Historischen und Völkerkunde Museum St. Gallen anbieten.

Weiterentwicklung

Das Anliegen in Sachen „Service Public Vertrag“ bei dem es um die Darstellung von Frauen und deren Lebensthemen in den Programmen von SRF geht, entwickelt sich weiter. Eine entsprechende Eingabe wurde Ende Mai an das zuständige Departement weitergeleitet. Nun gilt es die Reaktion abzuwarten, um, wenn nötig, dem Anliegen Nachdruck zu verleihen.

Was vor 5 Jahren mit der Gründung der IG Frau und Museum begonnen hat, nimmt nun langsam Gestalt an. Es wird immer intensiver und herausfordernder. So hat sich die Zeit, die in der „Geschichte“ in langen Texten und Erzählungen aufgezeigt wird, geändert. Wir bekommen sie tagtäglich in unzähligen kleinen Texten und Bildern sofort vermittelt und „leben heutzutage“ mitten drin. Im Moment sind es vor allem die Stereotypen Frauen- und Rollenbilder, die die Informationsflut begleiten und die Gleichstellung behindern und so hinterfragt und aufgezeigt werden müssen um deren Wirkung bewusst zu machen. So werden wir uns als Frauen immer bewusster, dass wir die Geschichte auf unsere Weise immer schon mitgestaltet haben und dies auch heutzutage tun.

Auch auf internationaler Ebene waren die IG aktiv. So konnte die Präsidentin der IG, Martha Beéry, an einem Kongress in Italien die Arbeitsweise der IG Frau und Museum darstellen. Zudem wurden unsere bisherigen Tätigkeiten in einer Kampagne des IAWM International Association of Womens Museums in den Sozial Medias aufgenommen siehe: www.iawm.international

In diesem Sinne sind die Entwicklungen auch in diesem Vereinsjahr auf einem guten Weg.